04.09.2026
Debütfilm – Was geht?
Debütfilm – Was geht?
Symposium des Filmbüro NW am 1. Oktober 2026 im Filmhaus Kino Köln
Der erste lange Film war noch nie leicht zu realisieren. Aktuell ist er so schwer geworden wie lange nicht. Die Unklarheit über die Neuregelung des Filmförderungsgesetzes hat zu Verzögerungen geführt, die Sender ziehen sich aus dem Kinogeschäft zurück und setzen auf Streaming und Onlineangebote, während die Zahl der Absolvent:innen steigt und der Verteilungskampf sich verschärft. Das Filmbüro NW widmet sein Symposium 2026 deshalb dem Nachwuchs und seinen Chancen.
Seit seiner Gründung 1980 steht das Filmbüro NW für die Förderung des filmischen Nachwuchses. Am 1. Oktober 2026 bringt es im Filmhaus Kino Köln Debütant:innen, Produzent:innen, Förderinstitutionen, Sender und Verleiher an einen Tisch, um eine unbequeme Frage offen zu verhandeln: Unter welchen Bedingungen entstehen Debütfilme heute noch, fiktional wie nonfiktional, und was müsste sich ändern?
Keynotes zum Stand der Dinge halten Alexandra Krampe (Produzentin, Julex Film, PROG) und Çağdaş Eren Yüksel (Regisseur und Filmproduzent, cocktailfilms). Es folgen Case Studies zu aktuellen Debüts mit anschließender Diskussion sowie drei Paneldiskussionen zur Förderung von Debüts, zur Rolle der Sender und zu Auswertungsstrategien und Sichtbarkeit. Beteiligt sind unter anderem Christina Bentlage (Direktorin, Kuratorium junger deutscher Film), Dominik Tschütscher (Leitung Talents & Training, Österreichisches Filminstitut), Götz Vogt (WDR), Christian Bauer (SR), Christos Acrivulis (MissingFILMs) und Joachim Kühn (Real Fiction Filmverleih) sowie weitere Vertreter:innen von Sendern, Förderinstitutionen und Branche.
Das ausführliche Programm wird laufend aktualisiert unter:
https://filmbuero-nw.de/symposium-debuetfilm/
Einladung zur Berichterstattung
Redaktionen und akkreditierte Journalist:innen sind herzlich eingeladen. Wir bieten Zugang zu allen Panels, Interviewmöglichkeiten mit Keynote-Sprecher:innen, Panelist:innen und den De